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CD-Einspielungen
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ANTON BRUCKNER: Sinfonie Nr. 8 c-Moll, Urfassung 1887
Philharmoniker Hamburg, Simone Young, Dirigentin
Hybrid-SACD, OC 638
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Simone Young und die Philharmoniker Hamburg spüren der ursprünglichen
Gestalt von Bruckners Sinfonien nach. Die Urfassungen der 2., 3. und 4.
Sinfonie sind bereits erschienen, nun wird der Zyklus mit der
großformatigen Achten in ihrer Fassung von 1887 fortgesetzt. Natürlich
erscheint die CD wieder im audiophilen SACD-Format, das den Hörer
hautnah in die unverwechselbare Atmosphäre der Hamburger Laeiszhalle
hineinversetzt. Der eklatanteste Unterschied zwischen der hier
vorliegenden Erstfassung und der gängigen Zweitfassung liegt im Trio
des zweiten Satzes, das Bruckner vollkommen neu komponierte. Schon
Bruckners Zeitgenosse Richard Heuberger kritisierte die spätere Version
des Trios als Fremdkörper, ohne von einer Erstfassung überhaupt
Kenntnis zu haben. Umso spannender, nun die ursprüngliche Konzeption
mit der gewohnten zweiten Fassung zu vergleichen!
»Die [Urfassung] kommt ohne die Kürzungen und Glättungen späterer Versionen aus, wirkt radikaler, schroffer und moderner. Straff, zupackend und impulsiv ist auch Youngs Zugriff, ihren Philharmonikern Hamburg eignet ein ungeschönt kühner Bruckner-Klang.«
(Peter Krause, concerti, Oktober 2009)
»Man muss nicht so weit gehen wie der Booklet-Autor, der die bekannte zweite Fassung von 1890 komplett ablehnt (dabei hat Bruckner sie schließlich selbst verfasst, egal aus welchem Anlass), um die Urfassung mit Interesse anzuhören – zumal wenn sie mit Verve und orchestraler Souveränität dargeboten wird wie in diesem Live-Mitschnitt, mit dem die Hamburgische Generalmusikdirektorin ihren Ur-Bruckner-Zyklus fortsetzt.«
Peter T. Köster, (FONO FORUM, September 2009)
»Bei Oehms Classics genießt man mit großem Gewinn, was Bruckner 1887 ursprünglich mal wollte, bevor er sich davon abbringen ließ.«
(Christian Strehk, Kieler Nachrichten, 09. September 2009)
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ANTON BRUCKNER: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische« – Urfassung 1874
Philharmoniker Hamburg, Simone Young, Dirigentin
Hybrid SACD, OC 629 (Oehms Classics)
Konzertmitschnitt vom 2. und 3. Dezember 2007 aus der Laeiszhalle Hamburg
Sinfonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische« – Urfassung 1874 2. Andante quasi allegretto (Ausschnitt)
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Nun ist auch die »Vierte Bruckner« in ihrer Urfassung mit den
Philharmonikern Hamburg unter Simone Young auf CD erschienen - und zwar
ebenfalls als Live-Konzertmitschnitt. So können Sie zu Hause die
Aufführung in der besonderen Akustik der Laeiszhalle hautnah
nacherleben – oder als »Hamburg-Souvenir« verschenken.
»Es wird nicht allein an der frühen
Fassung der vierten Sinfonie liegen, wenn diese Einspielung Bestand
haben wird. Denn sowohl die ungewohnten Eigenwilligkeiten der Partitur
wie auch die Interpretation von Simone Young lassen aufhorchen. Mit
kluger Hand führt sie in dieser Live-Produktion ihre Philharmoniker zu
einer ausgewogenen Leistung.«
FONO FORUM November 2008, Michael Kube
Die Urfassung von Bruckners Vierter ist eine aufregende »Sturm- und
Drang-Variante« der beliebtesten Bruckner-Sinfonie. Nicht nur kleine
Details, sondern ganze Passagen wurden gegenüber der späteren Version
geändert: »Mindestens dem eigentümlichen dissonanten Anfang des Finales
und dem einzigartigen Trio des Scherzos wird jeder Kenner nachtrauern«
(Rudolf Stephan)
»Analytischer als ihr Vorbild Daniel
Barenboim, aber auch impulsiver als der unvergessene Günter Wand,
erweckt Simone Young den frühen Bruckner zu orchestralem Leben« lobte
der KulturSPIEGEL die Philharmoniker und ihre Chefin anlässlich der
Veröffentlichung von Bruckners 2. Sinfonie. Für ihr Bruckner-Projekt
wurden Simone Young und ihr Orchester von der Fachpresse mit großem
Interesse und durchweg positivem Echo bedacht. Nach den Sinfonien Nr. 2
und Nr. 3 steht nun die dritte Folge der Edition zur Veröffentlichung
an: die Sinfonie Nr. 4. Die CD-Reihe stellt jeweils die Urfassungen der
Sinfonien vor – damit gewinnt diese klanglich herausragende
SACD-Edition auch eine dokumentarische Bedeutung.
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ANTON BRUCKNER: Sinfonie Nr. 3 d-Moll – Urfassung 1873
Philharmoniker Hamburg, Simone Young, Dirigentin
Hybrid-SACD, OC 624
Konzertmitschnitt vom 15. und 16. Oktober 2006 aus der Laeiszhalle Hamburg
Sinfonie Nr. 3 d-Moll – Urfassung 1873 3. Scherzo. Ziemlich schnell (Ausschnitt)
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»Sie (Simone Young) glaubt voll an
die Eigenständigkeit und Genialität dieser Sinfonie und dirigiert sie
entsprechend glutvoll«
(Rheinischer Merkur)
»Mit atemberaubender Verve
führt sie die Hamburger Philharmoniker durch diese - im Vergleich zu
den späteren Fassungen – sehr viel radikalere Partitur«
(Kieler
Nachrichten)
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ANTON BRUCKNER: Sinfonie Nr. 2 c-Moll - Urfassung
Konzertmitschnitt vom 12. und 13. März 2006 aus der Laeiszhalle Hamburg
Sinfonie Nr. 2 c-Moll - Urfassung 1. Allegro. Ziemlich schnell (Ausschnitt)
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»Youngs Bruckner ist hellsichtig
phrasiert, sinnlich und irgendwie auch poetisch. Die Philharmoniker
präsentieren sich in Bestform mit exquisiter Spielkultur.«
(Hamburger Abendblatt, 17.3.2007)
»Ein Geheimnis ihrer Interpretation:
die phantastische Phrasierungskunst. Welch ein Glück, dass eines der
stärksten Konzerte Youngs zum Wiederhören auf CD vorliegt.«
(Peter Krause, »concerti« April 2007)
»Die Philharmoniker Hamburg sorgen
für einen rundum ausgewogenen Orchesterklang von leuchtender Wärme und
konturierter Klarheit. Die Pionierarbeit, die Simone Young hier
geleistet hat, ist nicht nur von editorisch höchstem Wert, sondern kann
uns auch musikalisch noch viel zu Anton Bruckner sagen. -
Interpretation, Klangqualität und Repertoirewert: vier Sterne«
(Paul Hübner, www.klassik.com, April 2007)
»Zum Hinknien schön: das Adagio, in dem das Orchester mehr als einmal
seine herrliche, erst unter Youngs Händen so berückend herangereifte
Piano-Kultur zeigte«, schwärmte der Kritiker des Hamburger
Abendblattes. Auch der Rezensent der Welt Hamburg zeigte sich
beeindruckt: »Die Dirigentin ging ihren Bruckner flüssig, soghaft und
energiegeladen an, sie ließ die Celli singen, die Violinen hauchzart
tirilieren, sie brachte die Instrumentengruppen ins ideale, stets
transparente Kräfteverhältnis, stufte die dynamische Skala unerhört
fein ab, disponierte die unendlichen Steigerungszüge mit dem Format
einer großen Bruckner-Dirigentin.«
Simone Young, Philharmoniker Hamburg: Anton Bruckner, Sinfonie Nr. 2 c-Moll Urfassung
(OehmsClassic: OC 614)
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WHO IS AFRAID OF 20th CENTURY MUSIC?
Die fünf legendären Silvesterkonzerte in einer CD-Box
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Seit dem Millenniumsjahreswechsel 1999/2000 wurde das Hamburger
Silvesterkonzert von Ingo Metzmacher und dem Philharmonischen
Staatsorchester live mitgeschnitten und unmittelbar nach dem Konzert
auf CD publiziert. 75 Kompositionen quer durch das 20. Jahrhundert, von
John Adams bis Bernd Alois Zimmermann, vom »Mambo« bis zur
»Eisengießerei«. Anlässlich der letzten Ausgabe des Silvesterkonzertes
legten Metzmacher und seine Philharmoniker alle fünf CDs noch einmal
auf - inklusive einer Bonus-CD: Hier findet sich - neben einem
Interview mit Ingo Metzmacher - endlich auch einmal eine Auswahl der
berühmten Ansagen des Dirigenten: launige, gewiefte und fröhliche
Kommentare zu einer Musik, für die er Begeisterung wecken kann wie kein
zweiter. Und die Aufnahme einer Komposition, die Silvester 1999
gespielt wurde, aber nie auf CD erschien.
Die CD wurde ermöglicht durch die Unterstützung der HSH Nordbank sowie
durch Mittel der Stiftung »Förderkreis des Philharmonischen
Staatsorchesters«.
Erhältlich in jedem CD-Geschäft sowie bei allen bekannten
Internet-Händlern. Im Handel erhältlich sind auch noch die Konzerte 3,
4 und 5 der Reihe »Who Is Afraid Of 20th Century Music?«.
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