Pressestimmen
03.Mai.2010 - Hamburger Abendblatt
Lawrence Foster bot ein Fest der sinfonischen Sinne
Mit energischen Gesten, die das Orchester eher ermutigen als reglementieren, erzielte der erfahrene amerikanische Maestro zwar nicht immer die allerletzte Präzision, entfachte aber eine feurige Spielfreude. Und die passte ganz hervorragend zum Programm - denn das widmete sich Werken mit slawischem Temperament.
(...) Dafür wurde Dvoraks Neunte zum opulenten Klangbad in einem Füllhorn opulenter Ohrwürmer: Dirigent und Orchester schwelgten da in böhmischer Musizierlustund kosteten auch die melancholischen Momente aus. Hinreißend das Englischhorn-Solo im Largo: Es war das Sahnehäubchen auf Lawrence Fosters Fest der sinfonischen Sinne.