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Laeiszhalle: Simone Young dirigierte die Philharmoniker in entrückte Höhen
Sie ist der eigentliche Star des Abends: die große Beckerath-Konzertorgel, die majestätisch über der Bühne des großen Laeiszhallensaals thront. Leider kommt sie nur selten zum Einsatz. Daher leistete das 2. Philharmonische Konzert nun Aufklärungsarbeit und offenbarte einem größeren Publikum Erhabenheit und Klangpracht der Orgel. Ein Glück, dass für dieses Vorhaben Star-Organistin Iveta Apkalna gewonnen werden konnte. Mit Samuel Barbers "Toccata Festiva" setzte die Lettin die 4000 Orgelpfeifen so kunstvoll in Bewergung, dass siech deren schmetternde Fanfaren mit den sinnlichen Streichern und üppigen Bläsern der von Simone Young dirigierten Philahrmoniker zu vielschichtigen Klängen verwebten. Nicht minder komplex ging es weiter: Bei Olivier Messiaens mystischen Meditationen "Betrachtungen über das Jenseits" dirigierte Young ihre Philharmoniker in entrückte Höhen. Am Ende legte sich die berauschende Tonvielfalt wie ein hypnotischer Klangnebel über die Sinne der Konzertbesucher.
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