Pressestimmen
06.Oktober.2008 - Hamburger Abendblatt
Filmmusik - großes Kino in der Laeiszhalle
Konzertante Filmmusik ist eigentlich eine dankbare Aufgabe für Orchester. Denn das Publikum erinnert vom ersten Takt an Leinwandhelden, große Romanzen oder atemlose Spannung. Allerdings müssen die Musikerdie oft unterschätzen Partituren auch wirklich behrrschen, um diese Magie zu erzeugen. Dieses Kunstssütck ist den Philharmonikern Hamburg gestern in der Laeiszhalle gelungen.
Unter Leitung der US-Dirigentin Karen Kamensek spielten sie ein Potpourri aus 70 Jahren Kino: Musikperlen aus Filmen unterschiedlichen Genres, von Westernklassiker "Die glorreichen Sieben" über den  Monumentalfilm "Lawrence von Arabien" oder Fantasy-Streifen wie "Star Wars" bis hin zum Großstadt-Psychogramm "Taxi Driver". Nach einer kurzen Aufwärmphase während Erich Wolfgang Kongolds Ouvertüre zu "Unter Piratenflagge" präseniterte sich das Orchester fortan in exzellenter Verfassung. Die wuchtigen Fanfaren von "Stars Wars" gelangen ebenso präzise wie die filligran-verspielten Passagen von "Harry Potter" (beides komponiert von John Williams). Ob schwelgerischer Streicherklang oder überwältigende Breitband-Tutti - die Philharmoniker Hamburg musizierten locker auf dem Niveau der auf Soundtracks spezialisierten Boston Pops pder Prager Philharmoniker.