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Das Sehnsuchtsvolle der herrlichen Melodik ist bei Berlioz stets mit Ironie durchsetzt, so dass man nie recht weiß, was der Autor einem Glauben machen will.
Der in Hamburg gastierende Chefdirigent des Radio Symphonieorchesters Wien, Bertrand de Billy, erwies sich als glänzender Übersetzer dieser doppeldeutigen Sprache. Viel Schwung und Klangsensibilität prägten sein Dirigat, und die Philharmoniker gingen bereitwillig mit (...). Bei den Ausbrüchen, die bei Berlioz klingen, als sei dem Meister gerade ein ganzes Service in Scherben zersprungen, hatte keiner Scheu vor extrovertierten Wucht dieser Musik. (...) Deborah Polaski, den Hamburgern noch gut als 'Elektra' in Erinnerung, sang diese Partie stimmgewaltig (...).
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